Dienstag, 17. März 2015

Run, Greg, run! Aber bitte vernünftig.

Im Moment bin ich ein bisschen angeschlagen und habe mir eine kleine Verhärtung am "Biceps Femoris" eingeholt. Es war Sonntag: ich habe nicht genug gewärmt. Nun sollte ich wirklich alles was ich schon in Bezug auf Running-Verletzungen den letzten Jahren gelernt habe, endlich für mich anwenden. 

Run, Forrest run

Ohne Zweifel müsste Forrest Gump einer der beliebtesten und bekanntesten Läufer der Welt sein. 

Forrest Gump
 
Der berühmte Satz: „Lauf, Forrest, lauf!” (Run, Forrest, run) wird gewöhnlich in vielen verschiedenen Zusammenhängen angewendet, und es gibt wenig Läufer, denen dieser Satz während des Laufens nicht zu Ohren kam.

Ausser dass es ein hervorragender und unterhaltsamer Film ist, kann man von ihm Lektionen ziehen, die ein Läufer für das Leben, Übungen und Läufe anwenden kann.

Wenn du den Film gesehen hast und dir dieser wie mir gefallen hat, kann man folgenden fünf Lektionen finden, die ein Läufer von Forrest Gump lernen sollte.

Lektion Nr. 1

Eine der grössten Lektionen, die Forrest Gump von seiner Mutter lernt, ist, dass das Leben wie eine Schachtel Pralinen sei, man wisse nie, was man bekomme.

Dieses Konzept ist einfach, klar und perfekt auf Läufe anwendbar. 

So kann den Satz auf folgende Weise angepasst werden: „Ein Lauf ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiss nie, was man bekommt.“

In einem Lauf ist es nie möglich, ein Ergebnis vorwegzunehmen, da es neben dem Trainieren und für das Wetteifern vorbereitet zu sein externe Faktoren gibt, die unmöglich zu kontrollieren sind (das Klima, die Gegner, etc.). 

Lektion Nr. 2

Einer der berühmtesten Sätze, die wir hören, wenn wir Forrest Gump anschauen, lautet: „Shit happens.“ Dies bedeutet, dass schlechte Dinge manchmal absolut grundlos passieren.

Beim Laufsport ist es gut, Vorkehrungen zu treffen, um Verletzungen zu vermeiden und gesund zu bleiben, aber es ist auch richtig, zu akzeptieren, dass schlechte Dinge passieren, auch wenn man alle Vorkehrungen trifft, um dies zu verhindern. Das passiert einfach manchmal.

Lektion Nr. 3

Eine der hervorstechendsten Szenen des Films ist, als sich Forrest ohne ersichtlichen Grund dazu entschliesst, rauszugehen und um die Welt zu laufen. 

Nachdem er aus diesem Grund eine „Berühmtheit” wird, fragen ihn die Journalisten nach den Gründen, warum er ohne zu stoppen läuft. Forrest antwortet mit absoluter Einfalt: „Ich hatte Lust, zu laufen.“

Ohne Zweifel fällt es vielen Leuten schwer, zu verstehen, warum wir Tag für Tag laufen gehen und sie bitten gewöhnlich nach Erklärungen.

Anstatt uns mit abgefertigten Antworten das Leben schwer zu machen, zeigt uns Forrest, wie man eine klare und unwiderlegbare Antwort gibt: „Ich laufe, weil ich darauf Lust habe.”   

Lektion Nr. 4

Nach Jahren des Laufens durch verschiedene Städte in den Vereinigten Staaten entschliesst sich Forrest, zu stoppen und mit dem Laufen aufzuhören. Und als er gefragt wurde, warum er diese Entscheidung getroffen habe, antwortete er einfach: „Ich bin müde, sehr sogar. Ich glaub, ich geh wieder nach Hause.”

In der Einfachheit dieser Wörter gibt es eine grosse Lektion für einen Läufer. Wenn man müde ist und man spürt, dass die Beine träge sind und nicht mehr können, kann man das Training beenden und nach Hause gehen.

Es ist klar, dass man dafür intelligent sein und wissen muss, wann der Zeitpunkt gekommen ist, aufgrund der Erschöpfung zu stoppen, und an dem merkt, das die Müdigkeit, die man fühlt, eher mental als körperlicher ist.

Lektion Nr.  5

Wahrscheinlich ist jede Person, die diesen Film gesehen hat, über die ganzen persönlichen Errungenschaften und die bei der Arbeit überrascht, die Forrest Gump in seinem Leben erreicht hat.

Ohne Zweifel ist eine der grössten Lektion dieses Films, dass es nicht wichtig ist, wenn niemand an deine Fähigkeiten glaubt. Mit Mühe und Hingabe kann man alles erreichen.

Quelle: Forrest Gunp, eben

Mittwoch, 11. März 2015

Komischer Typ am einkaufen

Ich bin daran mein Pensum zw. 35 und 40 km pro Woche aufrecht zu erhalten. Das klappt ohne zuviel Müdigkeit... Toll!
Ich renne zurzeit Abends in Basel. Ich laufe so gegen dem Schluss in der Nähe des Hauptbahnhofs um zu entscheiden, nach Korperverfassung, ob ich hier das Training beende oder weitere 3-5 schnelle km einbaue.

Bahnhof SBB Basel


Nun passe ich natürlich auf, ich möchte nicht übertrainieren und entscheide ich mich oft für ein kurz Einkaufstour am Bahnhof. 

Ich habe immer mein öV-Abo und KKarte dabei. So kann ich mit dem Tram, Bus oder Zug nach Hause zurückfahren, ab den Moment wo mein Körper Stopp sagt; und es kann überall sein. Mit der Karte vermeide ich natürlich Bargeld mitzunehmen und das Münzen-Lärm bei jeden Schritt.

Ich finde einen Bahnhof-Stopp immer super, da gehe ich in Supermärkten und kaufe ein paar gesunde Produkte um direkt meinen Verlust an Kohlenhydrate und Eiweiss zu kompensieren.

Aber, Warum schauen mir die Leute so intensiv und fast unverschämt an? Ich habe mir gedacht, ok: ich platze da, Mitte der ganze Kundschaft in Laufklamotten und total verschwitzt... Na gut, ich bin trotzdem nicht so auffällig neben alle andere gestresste Kunden mit voller Einkaufswagen... Aber trotzdem, es ist mir schon letztes Mal aufgefallen: das Sicherheitspersonal folgt mir bis ich draussen bin und die Kassiererin schaut mir mit grossen Augen.

Als ich aber heute vor geschlossenen Glastür stand habe ich endlich verstanden. Nächstes Mal, versuche ich nicht zu vergessen, vor das eintreten im Laden, meine rote blinkende LEDs am Rücken und vor allem meine blendende weisse Stirnlampe auszuschalten.