Pour le français, voir tout en bas... :-)
Liebe LeserInnen, FolgerInnen und co., seit ein Jahr schreibe ich hier nicht mehr. Ich habe mich aber entschlossen diesen Blog zu behalten. Nun werde ich hier ein paar Geschichten 2015-2016 nachholen. Wo waren wir schon wieder? Ah...
01.11.2015 New Yorker Marathon gelaufen. Unglaublich... Lauftraum erfüllt!
TCS New York City Marathon, Bericht.
Ich hatte ständig
die Stimme von Frank Sinatra im Ohr, und habe während meines gesamten
Aufenthalts in dieser Stadt durchgehend „New York, New York“ gesummt. Seitdem ich renne
– ich habe 2006 ernsthaft angefangen – habe ich oft davon geträumt, in New York
zu rennen und den berühmtesten Wettlauf der Welt zu beenden.
Einige Jahre
später wurde mein Traum endlich wahr. Am ersten November 2015 werde ich mit der
dritten von vier Startwellen antreten. Ich beginne beim Startschuss um 10 Uhr
15 in Richtung Verrazano-Narrows Bridge, die Staten Island mit Brooklyn
verbindet, und wieder zum Lied „New York, New York“ von Sinatra, das mir jetzt
noch die Tränen in die Augen treibt.
Die Ereignisse im Zusammenhang mit dem „New York City Marathon“ beginnen mehrere Wochen vor dem Tag X, die Spannung steigt bis zum Höhepunkt zwei Tage vor dem Rennen bei der Länderparade während der Eröffnungszeremonie: Jedes vertretene Land stellt seine eigene Delegation, und ich bin unter den Zuschauern mit meiner Schweizer Fahne in Begleitung meiner Schwester, die extra aus Genf gekommen ist, um mich die paar Tage zu begleiten. Wir waren schon drauf und dran, fortzugehen, als das Ende der Zeremonie durch ein großes Feuerwerk über dem Central Park angekündigt wurde, natürlich zum Klang von „New York, New York“. Eins ist sicher: Was hier abgeht, unterscheidet sich von jedem Marathon anderer berühmter Städte
Die
Marathon-Messe ist riesig. Dort holen sich die Läufer ihre Startnummer und
kaufen sich ihre Andenken. Da die offizielle Sportartikelmarke des New York
Ereignisses Asics ist, kaufe ich mir eine Jacke und eine Mütze mit dem
Marathon-Abzeichen.
Samstagabend bin
ich nicht zur Nudelparty gegangen. Ich wollte lieber in aller Ruhe mit meiner
Schwester in einem amerikanischen Restaurant essen. Auch wenn ich etwas von der
Qualität der Penne à la Rabiatta enttäuscht war, habe ich meine
Kohlehydrat-Vorräte aufgefüllt.
Die Spannung steigt immer mehr, vor allem, wenn die virtuelle Marathonstrecke nach und nach auf den großen Wandbildschirmen der Stadt erscheint und Time Square zur Riesenreklame für den Marathon wird.
Ein paar Minuten,
um den Streckenverlauf zu betrachten: Wir laufen durch die fünf Bezirke der
Stadt, nach dem Start in Staten Island geht es durch Brooklyn, Queens,
Manhattan und schließlich die Bronx.
Am Renntag habe ich um 6:30 Uhr Rendezvous mit dem Bus vor dem Hotel, um 7:15 Uhr erreicht unser Bus in Begleitung einer Polizei-Eskorte (ist etwa ein VIP im Bus?) endlich Wadsworth, wo der die enorme Startzone in „Dörfer“ unterteilt ist. Je nach Farbe des Startblocks bekommen die Läufer ein leichtes Frühstück, Getränke, können ihre Tasche den Organisatoren anvertrauen, und die Warterei geht los. In meinem Fall hat sie drei Stunden gedauert, für die Läufer der vierten Welle wird sie vier Stunden dauern. Zum Glück ist das Wetter hervorragend, es ist trocken, und uns ist nicht kalt. Nicht kalt? 12 bis 14 Grad. Ich beschliesse, in kurzen Hosen zu laufen. Ich nehme eine alte Jacke, die nach den ersten Kilometern am Strassenrand verbleibt, wenn mir warm wird. Aber auf einmal steigt die Nervosität. Meine Muskeln sind bereits verspannt. Mir ist kalt. Ein Pyjama, den ein Läufer der ersten Welle zurückgelassen hat, passt mir wie ein Handschuh. Ich lege mich auf eine aufgegebene Decke und ziehe mir einen XXL-Plastiksack mit einem Loch für den Kopf über. Ich warte. Die Lautsprecher kündigen alle fünf Minuten den Start der Wellen an. Plötzlich werden meine Gedanken finster ... Ich habe den Eindruck, die Leute gehen zum Schlachthof ... Es ist fast wie eine Science-Fiction-Szene mit den Sektoren von Hunger Games und den Versammlungen vor den bewaffneten Sicherheitskräften. Ich raffe meinen Verstand zusammen; endlich wird die dritte Welle in 6 Sprachen angekündigt.
Zu guter Letzt knallt der Startschuss, keine Pistole, aber eine Kanone, und mir kommen die Tränen. Ich beginne auf der Brücke zu rennen, und die Aussicht macht einen immensen Eindruck, „New York, New York“ erklingt, und die Läufer freuen sich und singen mit. Das Rennen ist von Anfang an schwierig. Und auf geht’s. Wir drängeln uns auf der zweistöckigen Brücke. Ich bin unten, d.h. auf der unteren Etage der Brücke. Wegen der Empfehlung, nicht am Rand zu rennen, bin ich in der Mitte verblieben, denn die Läufer der oberen Etage könnten auf die Idee kommen, sich im Meer zu „erleichtern“, und bei Wind die unteren Läufer zu „begiessen“. Gut, das Urinieren auf der Brücke ist verboten, sonst wird man disqualifiziert. Hinter der Brücke in Brooklyn wird die Situation wieder lichter, da sich die Strasse verbreitert.
Und auf geht’s
jetzt. In Brooklyn schreien und feiern die Zuschauer am Strassenrand, während
die Läufer aus Leibeskräften rennen. Nach nur ein paar Kilometern kribbeln die
Hände wegen des ständigen Klatschens in die Hände der Zuschauer im Vorbeilauf.
Viele Gruppen spielen eine tolle Live-Musik, auch ab und zu bloss eine Solo-Sängerin,
die unglaublich gut singt. Ich lasse mich von der Stimmung einfangen, es ist
fantastisch. Sogar die Polizisten und Feuerwehrleute stehen nicht zurück,
sondern feiern mit und suchen ein "gib me five".
Die Stimmung
ändert sich schlagartig: Wir betreten das orthodoxe
jüdische Viertel, ein Williamsburg genanntes Viertel von Brooklyn, und das
Dekor ändert sich völlig. Es gibt etwas weniger Zuschauer am Strassenrand, die
orthodoxen Juden gehen ihren Aktivitäten nach und betrachten uns kritisch.
Die Atmosphäre hier ist ruhig und völlig andersartig. Und etwas weiter ändert
sich das Ambiente erneut und wird überschwänglich und bunt, freudig und
begeistert. Diese Atmosphäre dauert den gesamten Rest des Rennens an.
Plötzlich die
Katastrophe. Kilometer 17. Ein Krampf in der linken Wade. Kurz darauf, ein
Krampf im rechten Bein. Mir komme große Zweifel auf. Ich bin nicht einmal beim
Kilometer 30. Ich humple ab Kilometer 22 und gehe ab und zu. Ich erreiche den
Kilometer 30, ich sehe meine Schwester, die mit zur Motivation erwartet, und ich
beschwere mich über meine Krämpfe, die mittlerweile den gesamten Körper einnehmen
- sogar sie Finger erstarren. Die Krämpfe lassen mich nicht in Ruhe. Ich bin
voller Zweifel. Woran liegt es? Schaffe ich es bis zum Ziel? Während meiner Langstreckenläufe
bin ich 30 Kilometer ohne jeglichen Krampf gerannt ... Ich halte durch und
stossße mit dem Gesicht gegen einen Ast. Ich renne auf dem Bürgersteig. Keine
Ahnung, wo ich bin. Ich bin unkonzentriert. Aber ich gebe nicht auf,
angetrieben von einem recht hohen Adrenalinniveau und der Begeisterung der
Zuschauer. Ich halte an allen Erste-Hilfe-Posten an und probiere alle Methoden,
um meine Krämpfe zu erleichtern: Reiben mit Eis, Massage, Heizcremes, Strecken,
... an jedem Erste-Hilfe-Posten (gegen Ende alle 2 bis 3 Kilometer) empfangen
mich sehr hilfsbereite und sympathische Helfer. Sie scannen den Strichcode
meiner Startnummer und behandeln mich.
Die Zuschauer treiben mich von einer Brücke zur anderen voran, über die unendlich erscheinende First Avenue und durch die Bronx (wo die Schreie „Willkommen in der Bronx“ allgegenwärtig sind), und erneut bis nach Manhattan.
Einige Kilometer
vor dem Ziel, mitten im Central Park, erscheint mir der Weg extrem hügelig, das
Ambiente steigt, es ist einfach unglaublich. Ich hänge mich an eine schöne Läuferin
als Schrittmacher (eine der schönste Motivationsstrategie :-) ), die genauso leidet wie ich. Ich versuche, meine Schmerzen zu
vergessen, lasse mich von der allgemeinen Heiterkeit bis zum Ziel erfassen,
noch 5 Kilometer. Noch 2 Kilometer, ich folge nicht mehr. Kurz vor dem Einbiegen in die Endspurtlinie höre ich eine
Gruppe „Geboren zum Rennen (Born to Run)“ von Bruce Springsteen spielen – und
mir kommen erneut die Tränen, ich bekomme eine Gänsehaut, und ich komme endlich
ins Ziel und überschreite die Ziellinie: 4 Std. 41 Min. 22 Sek. Nach den ersten
30 km in 3 Stunden habe ich 1 Std 41 Min. für die letzten 12 km gebraucht. Ich
habe überlebt.
Die
Medaille ist
natürlich groß und schwer, und in New York trägt man sie abends nach dem
Marathon und an den beiden folgenden Tagen. Abends in Manhattan tummelt
es vor
Medaillenträgern, die man kinderleicht an ihrem Gang erkennt. Vor allem
das
Herabsteigen der Treppen fällt schwer. Wir beglückwünschen uns
gegenseitig, und
erneut gratulieren uns Passanten völlig spontan. Tags darauf ist
"Medaillen-Montag (Medal Monday)“, und weiter geht’s: "toll gemacht“,
"Glückwunsch“,
... Im Fahrstuhl des Empire State Building betrachten mich die
Angestellten und
loben mich: „You ran the marathon! Congratulations!“
Rückblick
Gigantisch, dieser Marathon - genauso mythisch wie die Stadt New York selbst.
Ich habe niemals genau erfahren, warum ich unter Krämpfen gelitten habe. Ich wusste, dass ich mich hydrieren muss und meine Energie, Magnesium und Kalzium-Reserven laden muss. Aber nach etwas Überlegung komme ich zu folgendem Schluss:
Ich bin 3 Tage
zuvor angekommen, um mich ans Klima zu gewöhnen. Aber das hat nicht geklappt,
im Gegenteil: Selbst, wenn ich den Eindruck hatte, gut zu schlafen, habe ich
mich sicherlich nicht genügend ausgeruht, ausserdem hatte ich niemals Hunger
oder Durst. Natürlich habe ich gegessen und getrunken, aber genug? Am Vortag
habe ich das Viertel abgeklappert. Die Entfernungen täuschen. Selbst wenn man
gewöhnlich jeden Tag läuft, sollte man 10 km am Vortag eines Marathons
vermeiden... Deshalb war mir kalt, und ich bin bereits ausgelaugt an den Start
der 42,195 km gegangen, selbst wenn ich es zunächst nicht gemerkt hatte.
Nach gründlicher
Überlegung sollte ich den Marathon wiederholen, aber besser aufpassen.
Die Pause :Nach zwei Besuchstagen in New York mit Muskelkater am ganzen Körper, eine Woche in Miami Beach:
Das Paradies.
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Traduction pour mes amis francophones
J’avais la
voix de Frank Sinatra en permanence dans la tête, et j’ai continué à fredonner
« New York, New York » pendant tout mon séjour dans cette ville. Depuis que
je cours – j’ai commencé en 2006 sérieusement –, j’ai souvent rêvé de courir à New York et
de terminer la course la plus célèbre du monde.
Quelques années
plus tard, mon rêve se réalise enfin. Le premier novembre 2015, je fais partie
de la troisième des quatre vagues de départ. Je démarre au coup de canon à 10 h 15 en
direction de Verrazano-Narrows Bridge, qui relie Staten Island à Brooklyn– à
nouveau au son de la chanson de Sinatra « New York, New York », qui
m’amène les larmes aux yeux encore en ce moment même.
Les
événements reliés au « New York City Marathon » commencent plusieurs
semaines avant le jour J, dans une excitation grandissante, qui culmine deux
jours avant la course, lors de la parade des nations durant la cérémonie
d’ouverture : chaque nation présente au marathon forme sa propre délégation, je
suis dans les spectateurs avec le drapeau suisse, accompagné de ma sœur qui
vient d’arriver de Genève pour me tenir compagnie ces quelques jours. Nous
étions en train de partir, lorsque la fin de la cérémonie retentissait avec le grand feu d’artifice qui se déploie au-dessus
de Central Park – au son de « New York, New York », bien entendu. Une
chose est déjà certaine : ce qui se passe ici est bien différent des marathons d’autres
villes célèbres.
La foire du
Marathon est gigantesque. C’est là que les coureurs vont chercher leur dossard,
et achètent leurs souvenirs. La marque officielle des équipements de sports
pour l’événement de New York étant aesics, j’achète une veste et une casquette
avec l’emblème du marathon.
Le samedi
soir, je ne suis pas allé à la pasta-party. J’ai préféré manger tranquille avec
ma sœur dans un restaurant américain. Quoi qu’un peu déçu de la qualité des
Penne à la rabiatta, j’ai bien chargé mes réserves d’hydrates de carbone.
L’excitation
ne cesse de grandir, surtout au fur et à mesure que le parcours virtuel du
marathon s’affiche sur un les grands écrans de la ville, Time Square se déguise en
publicité géante pour le Marathon.
Quelques
minutes pour regarder le parcours: Nous allons courir dans les cinq quartiers
de la ville, après le départ de Staten Island nous passerons par Brooklyn,
Queens, Manhattan et enfin le Bronx. À New York il n’y a pas besoin de second
tour pour atteindre les 26,2 miles prescrits. New York est gigantesque.
Le jour de
la course, j’ai rendez-vous à 6 heures
dans le bus devant l’hôtel, à 7:15 heures notre bus, escorté par la police (y
a-t-il un VIP dans le bus ?), atteint Wadsworth, où la vaste aire de
départ est subdivisée en « villages ». En fonction de la couleur du
bloc de départ, les participants reçoivent un petit-déjeuner léger, des
boissons, peuvent confier leur sac à l’organisation – et l’attente commence. Dans
mon cas elle a duré trois heures, pour les coureurs de la quatrième vague de
départs elle durera quatre heures. Heureusement, il fait un temps magnifique, nous
sommes au sec et n’avons pas froid. Pas froid ? 12-14 degrés centigrades.
Je décide de courir avec les shorts. Je prends une vielle veste qui va rester à
dans les quelques premiers kilomètres de la course au bord de la route, lorsque
j’aurai chaud. Mais, tout d’un coup, la nervosité s’installe. J’ai déjà une
certaine tension dans les muscles. J’ai froid. Un pyjama laissé par un coureur
de la première vague, me va à la perfection. Je me couche sur une couverture abandonnée
et m’enfile dans un sac de plastique XXL avec un trou pour la tête. J’attends.
Les haut-parleurs annoncent les départs des vaques toutes les 5 minutes. Tout
d’un coup, je vire dans les pensées négatives… J’ai l’impression que les gens
se dirigent vers l’abattoir… C’est presque une scène de science-fiction avec
les secteurs d’hunger games et les rassemblements devant les sécurités armées.
Je reprends mes esprits ; enfin la vague 3 est annoncée en 6 langues.
C’est enfin
le départ avec le coup de canon, avec des larmes dans les yeux. Je commence à
courir sur le pont, d’où la vue donne une impression d’immensité, « New
York, New York » retentit, les coureurs se réjouissent et se mettent à
chanter. Le parcours est d’emblée difficile. Et c’est parti. Nous sommes à l’étroit
sur le pont à deux niveaux. Bon, je suis passé dans la partie du pont qui
se trouve dessous, c’est-à-dire à l’étage inférieur du pont. Avec les
recommandations de ne pas courir au bord, j’ai couru mais au milieu de la
route, car les personnes courant à l’étage supérieur pourraient avoir l’idée de
se soulager dans la mer, avec pour conséquence d’arroser les gens dessous, dans
le cas d’un coup de vent. Bon : il est interdit d’uriner depuis le pont, sinon
il y a disqualification. Après le pont la situation s’éclaircit à Brooklyn où
la voie est plus large.
Et cette
fois c’est bien parti. À Brooklyn, les spectateurs crient et font la fête au
bord du parcours, pendant que nous courons à toutes jambes. Après quelques kilomètres
seulement, les picotements dans les
mains, à force de frapper dans les mains de nombreux spectateurs au passage. De
nombreux groupes jouent de la super musique en live, la plupart du temps il y a
juste une chanteuse solo dans la rue, qui chante incroyablement bien. Je me
laisse emporter par l’ambiance, c’est fantastique. Même les policiers et les
pompiers ne restent pas inactifs au bord du parcours, non, même eux participent
à la fête.
L’ambiance
change alors soudainement, et cela aussi est le propre de New York : nous
entrons dans le quartier juif orthodoxe, un quartier de Brooklyn nommé
Williamsburg, et le décor y est tout différent. Il y a un peu plus de
spectateurs au bord du parcours, les Juifs orthodoxes vaquent à leurs affaires,
nous regardent parfois avec étonnement. L’atmosphère est ici calme et fort
différente. Et puis, un peu plus loin, l’ambiance change à nouveau, redevenant
exubérante et colorée, joyeuse et euphorique. L’atmosphère va demeurer
semblable durant tout le reste du parcours.
Soudain, la
catastrophe. Kilomètre 17. Une crampe au mollet gauche. Tout de suite après,
une crampe à la jambe droite. Un gros point d’interrogation pour moi. Je ne
suis pas encore au kilomètre 30. Je commence à boiter au kilomètre 22 et à
marcher de temps à autre. J’arrive au kilomètre 30, je vois ma sœur qui
m’attendait pour me motiver et me plaint de crampes qui ont envahi tout mon
corps, les doigts des mains se crispent également. Les crampes ne me lâchent
pas. Je commence à me poser des questions - Où est l’erreur ? Vais-je finit
la course ? - Lors de mes
entrainements longue distance, j’ai parcouru 30 km sans une seule crampe… Je
continue, me prends une branche d’arbre en plein visage. Je cours sur un
trottoir. Je ne sais plus où. Je suis déconcentré. Mais, je n’abandonne pas,
porté par un niveau d’adrénaline assez haut et par l’euphorie des spectateurs. Je
m’arrête à tous les postes d’aide médicale et essaie toutes les méthodes pour
alléger les crampes des jambes : frottement avec des glaçons, massage,
crèmes chauffante, étirements, … à chaque poste d’aide (tous les 2-3 km vers la
fin) m’attendent des gens très coopératifs et sympathiques. Ils scannent le
code-barres de mon dossard et appliquent leur thérapie.
Les
spectateurs me portent ainsi d’un pont à l’autre (oui, le New York City
Marathon a des dénivelés), sur la 1st Avenue qui semble presque interminable, m’entraînent
à travers le Bronx (où des cris de « Welcome to the Bronx »
retentissent un peu partout) puis de nouveau à Manhattan.
Quelques kilomètres
avant l’arrivée, en plein Central Park, la route me semble extrêmement vallonnée,
l’ambiance monte d’un cran, c’est tout bonnement incroyable. Je prends une
coureuse comme pace maker, qui peine aussi durement que moi. J’essaie d’oublier
mes douleurs, je me laisse porter par l’allégresse générale jusqu’à l’arrivée, encore
5 kilomètres. Peu avant d’obliquer vers la dernière ligne droite, j’entends un
groupe jouer « Born To Run » de Bruce Springsteen – et encore une
fois, les larmes me viennent aux yeux, j’en
attrape la chair de poule, et je rejoins enfin l’arrivée, je passe la ligne:
4h41min.22sec. Avec mes 3 heures pour les premiers 30 km. J’ai fait les
derniers 12 km en 1h41. J’ai survécu.
La médaille
est bien entendu grosse et lourde, et à New York, elle se porte le soir du
marathon et les 2 jours suivants. Le soir à Manhattan, les rues grouillent de
porteurs de médailles qui se reconnaissent aisément à leur façon de marcher.
C’est surtout la descente de marches d’escalier qui sont particulièrement
difficile. Nous nous félicitons les uns les autres, et de nouveau, des tas de
gens viennent spontanément nous féliciter. Le lendemain, c’est le « Medal
Monday », et ça continue : good job, congratulations, …. Dans
l’ascenseur de l’Empire State Building, des employés me regardent et me
disent : « You ran the marathon! Congratulations! ».
Yes, I ran
the New York City Marathon 2015!
Lessons
learn
Je n’ai
jamais trouvé pourquoi exactement j’ai souffert
de crampes. Je savais, qu’il fallait bien s’hydrater, charger les réserves
d’énergie et de magnésium, calcium… Mais en réfléchissant, voilà :
Je suis
venu 3 jours avant la course pour m’acclimater. Mais ceci n’a pas
fonctionné : au contraire, même si j’avais l’impression de bien dormir, je
pense que je ne me suis pas assez
reposé, aussi, je n’avais jamais faim ou soif. Il est clair que j’ai mangé et
bu, mais insuffisamment ? Le jour d’avant, j’ai fait le tour du cartier.
Les distances sont trompeuses. Même si on a l’habitude de marcher tous les
jours, la veille d’un Marathon, il ne faut pas se taper 10 km… Par conséquence j’ai
eu froid et je suis parti déjà exténué sur la voix des 42.195 km, même si je ne
le sentais pas à priori.
En
réfléchissant, je devrais les refaire ce marathon, en faisant plus attention.
La pause
Gigantesque
ce marathon – en fait, aussi mythique que la ville de New York elle-même.
Après avoir visité deux jours New York, avec un corps courbaturé. Une semaine Miami Beach. Le paradis.
Après avoir visité deux jours New York, avec un corps courbaturé. Une semaine Miami Beach. Le paradis.




